Ach ja, die Wirbelsäule

von Emil Schmidt

Wenn ich länger als eine Nacht in Hotels unterwegs bin, nehme ich mir eine leichte Decke mit, damit ich meine morgendlichen Übungen auch unterwegs machen kann. Die helfen nämlich meinem Rücken und meinem Befinden sowieso.

Ich lege mich flach auf den Rücken, hebe meine beiden gebeugten Beine vom Boden ab und lege jeweils eine Hand auf ein Knie (die linke Hand auf das linke und die rechte Hand auf das rechte Knie). Dann schlage ich einen Fuß über den anderen (zum Beispiel den rechten über den linken Fuß) und beschreibe mit den übereinander geschlagenen Beinen/Füßen einen kleinen Kreis aus der Lendenwirbelsäule heraus. Nach einiger Zeit wechsle ich (im Beispiel nun den linken über den rechten Fuß) und wiederhole die kreisenden Bewegungen in den Lendenwirbeln in die andere Richtung.

Nachdem ich mich samt meiner Lendenwirbel ausgeruht habe, kommen meine Halswirbel dran.
Dazu lege ich mich auf den Bauch. Beide Arme ruhen entweder an der Körperseite oder neben dem Kopf. Mein Kopf liegt flach auf der einen Wangenseite auf dem Boden. Langsam, sehr langsam und vorsichtig bewege ich nun den Kopf leicht auf die andere Wangenseite, das Kinn bleibt dabei immer im Kontakt mit dem Boden. Dort verweile ich für eine gewisse Zeit, genieße diesen Zustand und wechsle dann wieder die Seite, langsam den Kopf auf die andere Wangenseite legend, immer mit dem Kinn in Kontakt mit dem Boden.


Nach vielleicht zehn Minuten fühle ich mich in der Regel wach im Körper und Geist.
Wenn‘s denn gefällt, wünsche ich eine glückliche Wirbelsäule, auch ohne Videoanleitung :-)

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Kommentar von Petra |

Herzlichen Dank lieber Emil für die netten Übungen; sie kamen so super passend. Hab eine schöne Zeit und liebe Grüße

Kommentar von Hermine |

Lieber Emil, Danke für diesen Tipp. Es ist eine so passende Übung für meine.
Eine gute Zeit wünscht dir
Hermine.