So ticke ich auch ...

von Emil Schmidt

Von den beiden Erfolgsautoren Anja Förster und Peter Kreuz bin ich in einem ihrer Beiträge auf eine wunderbare »Betriebsanleitung« aufmerksam gemacht worden. Diese soll dazu verhelfen, dass die Kommunikation im Geschäftsfeld und natürlich auch im privaten Bereich klarer und zugleich respektvoller werden kann. Peter Kreuz hat es in einem Beitrag mit dem Titel »So ticke ich« gleich vorgemacht und ausführlich sechs Fragen beantwortet:                            

  1. Das ist mein Stil
  2. Diese Dinge sind mir wichtig
  3. Dafür habe ich keine Geduld
  4. So kommuniziert man am besten mit mir
  5. So kann man mir helfen
  6. Was Menschen über mich missverstehen

Bei mir räsonierte das sofort. Ich habe für mich die Fragen abgeändert und hier können Sie / kannst Du die Antwort nachlesen:

So ticke ich auch …


Wie ich gerne kommuniziere

E-Mails sind für mich dazu da, um Informationen weiterzugeben, die sonst nur umständlich transportiert werden können. Um zügig und effektiv etwas zu klären, habe ich als erste Präferenz das persönliche Gespräch unter vier Augen. Das geht oft nicht und deshalb ist dann das Telefon das wichtige Instrument zur Kommunikation. Das Festnetz hat bei mir immer noch Vorrang und dort ist auch ein Anrufbeantworter geschaltet, so dass ich zügig zurückrufen kann. Über Mobilfunk bin ich nur im Notfall zu erreichen, die Nummer hinterlasse ich auf meinem Festnetz, wenn ich über 24 Stunden hinaus unterwegs bin. Diffiziles, Konfrontationen oder gar Konflikte über E-Mail lösen zu wollen, dazu bin ich nicht bereit.


Was mir Energie gibt

Fragen, die mir gestellt werden und die ich nicht gleich beantworten kann, also Fragen, die mich inspirieren, selbst bei mir nachzuforschen und Neues an mir zu entdecken. Und umgekehrt: Fragen, die ich aus Anteilnahme am Menschen stelle und welche mir dann Antworten präsentieren, die mich etwas lernen lassen.


Was mir Energie nimmt

Ein intellektuelles Gespräch ohne Anbindung an persönliche Erfahrungen und inneren Befindlichkeiten. Das macht mich müde.
Dann das Jammern auf welchem Niveau auch immer. Die immer gleichen Geschichten über die Bösen, die Politiker, halt die »Anderen« usw. Insbesondere die Bemerkung. »Da muss man doch was machen.« Ich kenne diesen man nicht.


Was ich mir wünsche

Authentische Menschen. Mir darf, ja soll gesagt werden, was der Andere denkt und empfindet. Wenn jemand dieses Verhalten bei mir vermisst, bitte sofort sagen. Mit mir selbst stimmig unterwegs sein, das ist ein Hauptanliegen von mir. Und dazu wünsche ich mir eine Rückmeldung, wenn‘s mal nicht so sein sollte.


Wer weiß, vielleicht lädt das ja Sie / Euch zum Nachmachen an :-)

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Kommentar von Hermine |

Danke, lieber Emil, für die Weiterleitung dieser Gebrauchsanweisung. Ich nutze sie mit eifrigem Kopfnicken. Lb. Grüße! Hermine